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Biologische Tigermückenbekämpfung 
Kleinkrebse - helfende Hände im Kampf gegen die Tigermücken

Kurzinformation

Die Bekämpfung der Stechmücken im urbanen Siedlungsbereich des Menschen erfordert effektive, umweltverträgliche und nachhaltige Bekämpfungsmethoden.

Mit dem Einsatz der Eiweiße von Bacillus thuringiensis israelensis werden ganz gezielt nur Mückenlarven abgetötet, was ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit gewährt. Allerdings werden die Eiweiße als Wirkstoff nach etwas mehr als zwei Wochen zunehmend natürlich abgebaut, was eine häufige Anwendung von Bti mit sich bringt.

Der Einsatz von Kleinkrebsen wie dem Hüpferling Megacyclops viridis in Verbindung mit Bti kann dagegen zu einer weit länger anhaltenden Wirkdauer in Massenbrutstätten der Tigermücken wie den Regenfässern führen.

Zunächst tötet der Bti-Wirkstoff alle vorhandenen Stechmückenlarven ab. Der anschließende Einsatz der Kleinkrebse in die Regenfässer führt in der überwiegenden Mehrzahl der Fässer zu einer Etablierung und Vermehrung der Kleinkrebse, die durch ihren Killerinstinkt für Erstlarven von Tigermücken  immer neu schlüpfende Larven  abtöten. Dadurch kann ein z.B. ein Regenfass über Wochen bis Monate Tigermückenfrei sein und somit die Frequenz der Behandlungen stark reduziert werden.
Die Kombination von beiden Methoden erlaubt eine effektive, rein biologische Bekämpfung der Tigermücken.

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